Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst

Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst

Gion Mathias Cavelty

018

Gebunden, Goldprägung, Lesebändchen

144 Seiten, 11 × 18 cm

ISBN 978-3-907709-33-7


Ab 21.09.2026


Lionel Breitling, 37-jähriger Feuerversicherungsagent aus Grenchen, stellt im Jahr 13‘004 vor Christus fest, dass die Sonne «in mehr oder weniger regelmässigen Abständen auf- und untergeht» – und beginnt damit, einen Haselnuss-Stecken namens Navitimer pünktlich zu Sonnenaufgang in die Luft zu werfen.

Mit dieser Beobachtung, so präzise wie absurd, setzt Gion Mathias Cavelty in »Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst« den Urknall einer vollständig erfundenen Chronologie in Gang. Dabei liefert Cavelty Antworten auf Fragen wie: Warum heisst die Uhr Uhr? Was waren die Breguetschen Brusthaarkriege? Wer ist das grösste Schwein in der Schweizer Uhrenszene? Gibt es den Gottesteilchen-Antrieb tatsächlich? Ist es wahr, dass ein Walpenis bei einer der bekanntesten Schweizer Uhren eine wichtige Rolle spielte?

Die Chronologie eskaliert kontinuierlich: von Breitlings Nervenheilanstalt über Hublots abenteuerliche Flucht aus dem Aztekenreich bis zur Omega Cubitus, die in einer Audienz beim Gottkaiser Piponzio stehenbleibt.

»Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst« ist Cavelty in reinster Form: grotesker Humor, der eine intellektuelle Unterfütterung nicht verleugnet, und eine Leichtigkeit im Ton, die die konzeptuelle Strenge des Projekts erst recht sichtbar macht.